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Beitragsbild zum Blogbeitrag Kollaboratives Mindest
Interne Kommunikation

Kollaboratives Mindset

Gemeinsam mehr erreichen

Was genau heißt eigentlich Kollaboratives Mindset?
Grundsätzlich bedeutet Kollaboration, dass zwei oder mehr Personen zusammenarbeiten, um etwas Neues zur Erreichung ihrer gemeinsamen Vision zu schaffen. Kollaboration unterscheidet sich von Kooperation oder Koordination darin, dass es um eine gemeinsame Vision geht und gemeinsam etwas Neues geschaffen werden soll.

Kollaboration hat viele Facetten: eine Technik und ein Werkzeug, welches zur Problemlösung, für Innovation und Kreativität eingesetzt wird und in die Unternehmenskultur eingebettet ist.

Wenn es richtig gemacht wird, liefert Kollaboration beeindruckende Ergebnisse.

Warum scheitern dennoch so viele Bemühungen, die Kollaboration zu verbessern?

Häufig scheitern solche Initiativen, weil sich die Grundeinstellungen der Menschen nicht geändert hat. Anstatt darüber nachzudenken, wie Sie andere Menschen dazu bringen können, mehr zu kollaborieren, sollten Sie zunächst selbst eine kollaborative Denkweise entwickeln.
Manche Menschen sind von Natur aus kollaborativ eingestellt, aber nicht alle. Es ist wichtig, einen Blick auf die eigene Denkweise und Überzeugung zu werfen, anstatt sich der Kollaboration als einfach umzusetzende Technik, Prozess oder Werkzeug zu nähern.

 

Die 4 Elemente kollaborativen Denkens

Hier sind vier wesentliche Elemente einer kollaborativen Denkweise:

Wir vs. Ich

Kollaboration erfordert ein auf Wir statt ein auf Ich fokussiertes Verhalten. Menschen mit einem „Ich“-Fokus werden immer auf ihren eigenen Nutzen achten. Wenn Sie jedoch eine Partnerschaft eingehen, müssen Sie nach Synergien suchen. Wenn beide Parteien als Ergebnis der Zusammenarbeit gewinnen, ist die Summe größer als die Summe der Teile.

Teilen von Informationen und Ergebnisse

Um zusammenzuarbeiten und so den 1 + 1 = 3-Effekt zu erzielen, müssen Sie teilen und transparent sein. Der Austausch relevanter Informationen kann ein Multiplikator für die gemeinsame Synergie sein. Durch das Teilen ermöglichen Sie Ihren Kollaborationspartnern, die Effektivität der Zusammenarbeit zu steigern. Beim Teilen geht es nicht nur um relevante Informationen. Sie müssen auch die Ergebnisse von Aktionen und Herausforderungen proaktiv teilen. Wenn Ihre Kollaborationspartner wissen, was Sie beschäftigt, können Sie Ihnen helfen, neue Lösungen für Ihre Probleme zu finden. Manchmal geschieht dies bereits „automatisch“, da Ihre Kollaborationspartner beim Teilen der Informationen Fragen zur Klärung stellen.

Vertrauen und Glauben haben

Ohne Vertrauen wird es schwierig sein, erfolgreich zusammenzuarbeiten. Es mag machbar sein, aber es wird nicht so einfach und lohnend sein, wie es mit dem richtigen Maß an Vertrauen zwischen den Kollaborationspartnern erfolgt. Vertrauen beginnt bei Ihnen. Vertrauen Sie auf die anderen Kollaborationspartner und vertrauen Sie auf deren Fähigkeiten. Das gegenseitige Helfen in schwierigen oder initialen Situationen erhöht die Vertrauenswürdigkeit zwischen den Kollaborationspartnern.

Kommunizieren Sie häufig und offen

Die drei oben genannten Elemente lassen sich ohne häufige und offene Kommunikation leicht reduzieren. Wenn Sie die Informationen absichtlich für sich behalten, geraten Sie in die Falle von „Ich gegen Wir“. Gehen Sie auch niemals davon aus, dass Ihr Gegenüber Dinge so tut und versteht, wie Sie es tun. Sie müssen kommunizieren! Wenn Sie Informationen haben, die für die Zusammenarbeit wichtig sind, müssen Sie darüber kommunizieren und sie teilen.
Selbst wenn Sie die offensichtliche Notwendigkeit der vorgestellten Elemente in einer Kollaboration verstehen. In der Hektik der täglichen Aufgaben besteht die Herausforderung darin, sie tatsächlich zu erfüllen. Sie könnten denken, dass es schneller ist, Dinge selbst zu tun, als sie dem Partner zu überlassen, oder Sie könnten vergessen, zu kommunizieren. Infolgedessen könnten Sie das Vertrauen unbeabsichtigt schädigen und so tun, als würden Sie sich nur auf sich selbst und Ihr Unternehmen konzentrieren.

 

Wie können Sie diese Elemente in Ihre tägliche Arbeit einbetten?

Sie können sich selbst an die Einhaltung erinnern, indem Sie sich kurze Erinnerungen notieren und z.B. als Post-it aufhängen. Außerdem können Sie sich am Ende des Tages mit ein paar Fragen reflektieren: „Habe ich mich heute ausreichend auf meine Kollaborationspartner und die Ergebnisse der Zusammenarbeit konzentriert?“ Und „Habe ich die richtigen Informationen geteilt und habe ich häufig und offen kommuniziert heute?“
Diese Fragen werden Sie veranlassen, den Tag zu bewerten und Sie auf Ihre Leistung aufmerksam zu machen. Auf diese Weise werden Sie sich täglich ein wenig verbessern und können mit kleinen Schritten viel umsetzen.

 

Tags:Erfolg, Führung

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