Glossar

Glossar: Projektmanagement

Bedeutung der farbigen Überschrift:

Abc = agiles Projektmanagement

Abc = klassisches Projektmanagement

Ablauforganisation

Die Ablauforganisation ist eine Organisationstheorie, in der Arbeitsprozesse in ihre Teilschritte zerlegt und in einem strukturierten, dynamischen Ablauf angeordnet werden. Ziel ist dabei eine erhöhte Wirtschaftlichkeit von sich wiederholenden Abläufen unter Berücksichtigung von Zeit, Raum, Sachmitteln und Personen.

Agil

Agil bedeutet flink, beweglich, wendig.
Agilität beschreibt im Geschäftsleben eine moderne Form von Arbeitsorganisation und steht für Flexibilität und schnelle Entwicklung. Mit Agilität soll eine bessere und effizienzsteigernde Anpassung an veränderte Anforderungen während eines laufenden Projekts oder während des laufenden Geschäftsbetriebs erreicht werden.

Agiles Manifest

Im Agile Manifest (Manifesto for Agile Software Development) wurden von Fachleuten der Softwareentwicklung die grundlegenden Prinzipien und Werte der agilen Softwareentwicklung veröffentlicht. Es ist neben der Softwareentwicklung auch auf andere Projekte und Produktionsprozesse anwendbar.

Agile Methoden

Agile Methoden sind systematische Vorgehensweisen unter Verwendung agiler Werkzeuge, die in der Teamarbeit bürokratischen Aufwand reduzieren und die Leistungsfähigkeit erhöhen sollen. Im Zentrum stehen dabei die Anpassung an Veränderungen, Fokus auf den Kunden und ein hoher Qualitätsanspruch.

Agiles Mindset

Das Agile Mindset ist eine Denk- und Handlungsweise, der das Agile ManifestErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. und die Prinzipien daraus zugrunde liegen.

Agile Werte

Die Agilen Werte entstammen dem Agile ManifestErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Sie bilden ein grundlegendes Wertesystem, welches die gemeinsame Basis für Entscheidungen, Strategien und Praktiken agiler Teams darstellt. Die anwendbaren Agilen Werte können individuell auf den Einzelnen, auf ein Team oder eine Organisation abgestimmt werden.

Aktivität

Aktivität ist im Projektmanagement ein nicht genormter Begriff. Zumeist handelt es sich um eine einzelne Arbeitseinheit, die Aufgabe eines Arbeitspaketes. Es kann jedoch auch ein Projekt mit verschiedenen Vorgängen als Aktivität bezeichnet werden.

Anfangsfolge

Anfangsfolge bezeichnet die Anordnungsbeziehung zweier Vorgänge im Projekt und stellt deren Abhängigkeit dar. Der Nachfolger kann bei einer Anfangsfolge erst dann begonnen werden, wenn zeitgleich der Vorgänger begonnen wird oder dieser bereits begonnen wurde.

Akzeptanzkriterien

Die Akzeptanzkriterien, auch Condition of Satisfaction genannt, bilden eine Liste von Kriterien, die im Wesentlichen durch den Product OwnerErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. definiert werden, um dessen Erwartungshaltung auszudrücken. Es handelt sich dabei um einen projektbegleitenden Prozess der Anforderungsaufnahme. Anhand der Akzeptanzkriterien lässt sich erkennen, ob eine User StoryErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. bzw. ein Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. korrekt umgesetzt wurde. Immer wieder auftauchende Akzeptanzkriterien bei jedem Product Backlog ItemErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. sollten für die Überführung in die Definition of Done (DoD)Erläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. in Erwägung gezogen werden.

Arbeitseinheit, Work Item

Eine Arbeitseinheit bzw. ein Work Item ist eine in sich geschlossene Aufgabe, welche die Bearbeitungsschritte auf dem Kanban-BoardErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. durchläuft und als Ticket abgebildet wird. Auch das Projektteam selbst bildet eine Arbeitseinheit.

Arbeitspaket

Arbeitspakete sind bestimmte Aktivitäten innerhalb eines Projekts, deren Bestandteile in ihrer Gesamtheit als „Paket“ betrachtet werden. Der Umfang eines Arbeitspaketes ist variabel, er kann von einer einzelnen, durch eine Einzelperson ausführbaren Aufgabe bis hin zu einem ganzen Unterprojekt reichen.

Artefakt

In der agilen Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. werden als Artefakte drei standardisierte Produkte des Projektmanagements bezeichnet. Die Artefakte sind Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., Sprint BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. und InkrementErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Audit

Ein Audit ist Teil des Qualitätsmanagements. Es handelt sich dabei um eine systematische Prüfung und Bewertung hinsichtlich der vorgegebenen Qualitätsanforderungen zu Durchführung eines Projekts und seinen Ergebnissen. Zumeist werden neutrale, externe Prüfer für einen Audit eingesetzt.

Ausschlüsse

Ausschlüsse sind alle Arbeiten und Produkte, welche nicht zum Inhalt des Projekts gehören. Sie werden entsprechend definiert und festgehalten.

Backlog

Ein Backlog – zu Deutsch: Rückstau, Nachholbedarf, Arbeitsrückstand – ist eine Liste von durchzuführenden, projektbezogenen Aufgaben. Ein Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. enthält alle Anforderungen an das Produkt, ein Impediment BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. enthält mögliche Hindernisse und Störungen.

Balkendiagramm

Balkendiagramme können Zahlenwerte grafisch veranschaulichen, welche dabei in zumeist liegenden „Balken“ dargestellt werden. Im Projektmanagement wird häufig das Gantt-DiagrammErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. eingesetzt, um zeitliche Abläufe abzubilden.

Basisplan

Ein Basisplan (auch Baseline genannt) ist der genehmigte, zeitlich strukturierte Plan, welcher alle Basisdaten zu Inhalt, Umfang, Kosten und Terminen des Projektes umfasst. Als Instrument der Projektsteuerung dient er dem Abgleich bisheriger Ergebnisse mit der Planung.

Burndown Chart

Bei einem Burndown Chart handelt es sich um eine Grafik, die als Planungs- Kontroll- und Steuerungswerkzeug dient. Mit ihm lässt sich die noch verbleibende Arbeit in Relation zur noch verbleibenden Zeit visuell abbilden.

Burndown Chart

Business Case

Der Business Case stellt die Analyse einer angedachten Investition unter verschiedenen Gesichtspunkten dar. Es soll damit verdeutlicht werden, wann und in welcher Form ein Nutzen für den Auftraggeber zu erwarten ist. Meist stehen monetäre Ziele dabei im Fokus.

Business Value Points

Mithilfe von Business Value Points lassen sich Product Backlog ItemsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. priorisieren. Je höher der meist finanzielle Geschäftswert eines einzelnen Items gewichtet wird, desto mehr Punkte werden ihm zugeordnet.

Change Request

Eine veränderte Anforderung stellt eine Störung im Ablauf dar, welche einen Change Request erfordert. Der formale Prozess des Change Request greift die veränderte Anforderung auf, und stellt durch eine entsprechende Anpassung die Stabilität des Projektablaufs sicher.

Canvas

Canvas bedeutet übersetzt Leinwand.
Die Canvas-Methode wurde 2004 von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur im Business Model Canvas vorgestellt. Es handelt sich dabei um die grafische Darstellung komplexer Vorhaben und Sachverhalte, indem ein Thema übersichtlich in einzelne Abschnitte unterteilt wird.
Siehe auch Project CanvasErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Claim

Als Claim (übersetzt Anspruch, Forderung) wird die Forderung eines Projektpartners bezeichnet, welche durch die Nichteinhaltung von Vereinbarungen entsteht. Es kann sich dabei um zeitliche, finanzielle oder fachliche Differenzen handeln.

Commitment

Commitment bedeutet Verpflichtung, Bekenntnis, bindende Vereinbarung.
Es handelt sich im Geschäftsleben dabei um die positive Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber oder Projekt; um eine Selbstverpflichtung oder auch freiwillige Bindung. Die innere Einstellung sich zu „commiten“ führt zu einem starken Willen zum Erfolg des Projekts und damit zum proaktiven Einbringen, zu größerer Zufriedenheit und Loyalität der Mitarbeiter.

Daily Scrum

Unter Daily Scrum versteht man ein kurzes, an jedem Arbeitstag stattfindendes Meeting, welches dem Team zum Austausch aktueller Informationen zum Projekt dient. So kann auf kurzfristige Ereignisse und Anforderungen schnell reagiert werden. Ein Daily Scrum umfasst einen Zeitrahmen von maximal 15 Minuten und findet meist zur immer gleichen Uhrzeit statt.
Siehe auch Standup-MeetingErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.

Defnition of Done (DoD)

Die Definition of Done ist in der agilen Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. eine Liste verbindlicher Kriterien welche erfüllt sein müssen, um eine User StoryErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. bzw. einen Eintrag aus dem Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. als fertig („done“) zu definieren. Das Development Team ist für die Einhaltung dieser Kriterien verantwortlich. Auch Einschränkungen und nichtfunktionale Anforderungen können in der Definition of Done enthalten sein.

Defnition of Ready (DoR)

Die Definition of Ready definiert, ob ein Product Backlog Item ausreichend beschrieben ist, um es in den aktuellen Sprint des Teams aufzunehmen. Anders als in der DoDErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. liegt die Verantwortung hier bei dem Product OwnerErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., welcher die erforderlichen User Storys formuliert.

Delphi-Technik

Die Delphi-Technik ist eine Methode, um bei auseinandergehenden Meinungen einen einheitlichen Konsens zur Lösungsfindung zu erreichen. Verschiedene Experten werden dafür unabhängig voneinander befragt, und der gemeinsame Kern der Beurteilungen ermittelt. Die Delphi-Technik kann auch für die Einschätzung zukünftiger Ereignisse, Trends und Entwicklungen eingesetzt werden.

3C

Nach Ron Jeffries stellen die 3C eine Merkhilfe für die Eigenschaften von User Storys dar.

  • Card: User Storys sollen kurz und prägnant die wichtigsten vereinbarten Punkte zusammenfassen. Dazu wird eine Karteikarte genutzt.
  • Conversation: Eine User Story wird mindestens einmal, meist mehrmals zwischen den beteiligten Parteien besprochen, eine rein schriftliche Notiz reicht nicht aus.
  • Confirmation: Für jede User Story werden vor Beginn der Umsetzung verbindliche Akzeptanzkriterien für die spätere Abnahme definiert.

Einheitenloses Schätzen

Einheitenloses Schätzen wird angewandt, um einen Aufwand zu bewerten, ohne dabei auf übliche Einheiten wie Währung oder Zeit zurückzugreifen. Stattdessen können Story Points oder Business Value PointsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. zum Einsatz kommen.

EMV-Analyse

Abkürzung für „Expected Monetary Value Analysis“, zu Deutsch „Analyse des erwarteten Geldwertes“. Die EMV-Analyse ist eine Möglichkeit zur Bewertung von Risiken in finanzieller Hinsicht. Es werden dabei die Wahrscheinlichkeit eines Eintretens des jeweiligen Risikos, sowie seine Auswirkungen geprüft.

Endfolge

Endfolge bezeichnet die Anordnungsbeziehung zweier Vorgänge im Projekt und stellt deren Abhängigkeit dar. Der Nachfolger kann bei einer Endfolge erst dann beendet werden, wenn auch der Vorgänger beendet wurde.

Epic

Das Epic ist einer User StoryErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. sehr ähnlich. Wird im weiteren Bearbeitungsverlauf nach der Formulierung einer User Story deutlich, dass diese detaillierter ausformuliert werden muss, oder dass sie nicht innerhalb eines SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. umgesetzt werden kann, so wird sie aufgeteilt und es entsteht daraus ein Epic. Es handelt sich bei einem Epic also um eine umfangreichere Anforderung, die eine größere Struktur erfordert und weniger fein heruntergebrochen ist als eine User Story.

Externer Auftraggeber

Ein externer Auftraggeber und der ausführende Auftragnehmer gehören unterschiedlichen Unternehmen an. Die beiden Parteien sind Vertragspartner, Grundlage der Geschäftsbeziehung sind geltendes Recht sowie vereinbarte Vertrags- bzw. Geschäftsbedingungen. Der Auftraggeber ist Teil des LenkungsausschussesErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. des Projekts.
Siehe auch interner AuftraggeberErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Fail Fast

Fail-Fast (schnelles Scheitern) soll frühzeitig aufdecken, ob ein Projekt erfolgversprechend ist, oder möglicherweise so nicht funktionieren kann. Dafür wird die Arbeit am Projekt begonnen und bereits kurz darauf erfolgt eine Überprüfung. Sollten Schwierigkeiten deutlich werden, wird im Anschluss entschieden, ob Anpassungen notwendig sind, oder ob das Projekt abgebrochen wird bevor größere zeitliche und finanzielle Ressourcen eingesetzt werden.

Gantt-Diagramm

Das Gantt-Diagramm ist ein im Projektmanagement häufig angewandtes BalkendiagrammErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Benannt ist es nach seinem Entwickler Henry Gantt. Diese spezielle Form des Balkendiagramms verfügt über eine Zeitachse, welche in Projekten die Steuerung und Überwachung von Terminplänen vereinfacht. Der zeitliche Ablauf von Prozessen, der Beginn einzelner Aktivitäten, ihre Dauer, Reihenfolge und zeitliche Überschneidungen können mithilfe des Gantt-Diagramms grafisch dargestellt werden.

100-Punkte-Methode

Bei der von Dean Leffingwell und Don Widrig entwickelten 100-Punkte-Methode handelt es sich um eine kumulative Abstimmungstechnik. Jeder Teilnehmer verfügt jeweils über 100 Punkte, die auf einzelne Arbeitseinheiten oder Anforderungen verteilt werden können, um deren Priorisierung sichtbar zu machen.

Hybrid

Ein Hybrid ist eine Mischung aus Komponenten unterschiedlicher Herkunft. Bei Individuen wird dabei auch von einem Mischling oder einer Kreuzung gesprochen.

Hybrides Projektmanagement

Das Hybride Projektmanagement setzt sich aus verschiedenen Ansätzen zusammen. Meist beinhaltet es Vorgehensweisen aus dem klassischen und dem agilen Projektmanagement, um die Vorteile beider Systeme zu verbinden. Das gesamte Projekt oder auch nur Teile daraus können dabei Elemente eines anderen Managementsystems einbeziehen.

Impact Mapping

Impact Mapping ist eine Methode der strategischen Planung. Dabei ist es das Ziel, ein Projekt oder Produkt zu entwickeln, welches eine spezielle Auswirkung (einen „Impact“) hat. Eine klare Kommunikation der Ziele soll dabei bessere Entscheidungen ermöglichen. In der Impact Map wird der Kern eines Themas durch diese Fragen beantwortet:

  • Warum soll etwas getan werden? → Geschäftsziel
  • Wer sind die Akteure/Stakeholder?
  • Wie soll die Auswirkung aussehen?
  • Was soll das Ergebnis sein?

Impediment Backlog

Impediment bedeutet übersetzt Hindernis oder Hemmnis. BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. ist eine Liste von offenen Aufgaben. Ein Impediment Backlog ist also eine Liste von möglichen projektbezogenen Hindernissen und Störungen.
In der agilen Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. ist der Scrum MasterErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. dafür zuständig, mögliche Störungen im Impediment Backlog aufzunehmen, um durch ihre Beseitigung den reibungslosen Ablauf des Projekts sicherzustellen.

Inkrement

Inkrement entstammt dem Lateinischen und bedeutet Zuwachs; inkrementell bedeutet aufeinander aufbauend.
In der agilen Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. ist ein Inkrement das potentiell lieferbare Ergebnis eines SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., welches immer weiter ergänzt wird und, sofern vorhanden, auf Inkrements von vorhergehenden Sprints aufbaut.

Interner Auftraggeber

Der interne Auftraggeber gehört demselben Unternehmen und damit derselben juristischen Person an wie der Auftragnehmer. Der Auftraggeber ist Teil des LenkungsausschussesErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. des Projekts.

Item

Kurz für Product Backlog ItemErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., siehe dort.

Iteration

Iteration entstammt dem Lateinischen und bedeutet Wiederholung, allgemein wird unter Iteration ein sich mehrfach wiederholender Prozess verstanden.
In der agilen Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. ist Iteration die Synonyme für einen SprintErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Jobs-to-be-done (JTBD)

JTBD beschreibt einen Mechanismus, wie Innovationen von Kunden angenommen werden. Die Annahme besagt, dass ein Produkt oder auch ein Markt entsteht bzw. weiterentwickelt wird, sobald der Kunde eine Lösung für einen „Job-to-be-done“ – eine zu erledigende Aufgabe sucht. Der JTBD kann dabei Anforderungen verschiedenster Art darstellen. Eine echte Lösung, ein für den Kunden brauchbares und damit funktionierendes Angebot kann nur dann entstehen, wenn die Anforderung vollumfänglich richtig erkannt wurde.
 

Kaizen

Der Begriff Kaizen beschreibt ein aus Japan stammendes Konzept der Unternehmensführung. Es basiert auf dem Bestreben, Prozesse im Unternehmen einer konsequenten Verbesserung zu unterziehen, und diese Zielsetzung zum Teil der Unternehmensphilosophie zu machen. Als Urheber des Begriffs Kaizen gilt Masaaki Imai.

Kanban

Kanban ist neben ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. eine der am weitesten verbreiteten Methoden des agilen Projektmanagements. Ziel dieser Methoden ist es, bestehende Prozesse schnell und effektiv zu optimieren. Kanban kann mit anderen Methoden des agilen wie auch des klassischen Projektmanagements kombiniert werden.

Kanban-Board

Das Kanban-Board ist eine visuelle Hilfe in der agilen Methode KanbanErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., um Abläufe und Aufgaben des Projekts übersichtlich darzustellen. Es stellt in dieser Methode eine Schlüsselkomponente dar und kann digital oder auch physisch erstellt werden.

 

Kickoff

Der Kickoff im Projektmanagement ist eine Auftaktveranstaltung, zu dem die Projektteilnehmer zusammenkommen. Er kann im Rahmen eines Meetings oder auch einer Motivationsveranstaltung stattfinden, und dient der Vorstellung des Projektes sowie der Einstimmung der Teilnehmer auf die Projektarbeit.

Kritischer Pfad

Im Projektmanagement ist der kritische Pfad ein Teil der Terminplanung. Er zeigt die Abfolge der voneinander abhängigen Aufgaben, welche keinen zeitlichen Puffer haben. Bei der aufeinanderfolgenden Abarbeitung dieser Aufgaben darf es keine Verzögerungen geben, da sich sonst das gesamte Projekt verlängern würde.

Lastenheft

Das vom Auftraggeber definierte Lastenheft fasst dessen konkrete Erwartungen an das bestellte Produkt zusammen. Das Dokument beinhaltet die Anforderungen an das Projektziel sowie vorausgesetzte Projekt-Rahmenbedingungen.

Leistungsbeschreibung

Die Leistungsbeschreibung ist Teil des Lastenheftes. In ihr werden detailliert die im Projekt zu erbringenden Dienstleistungen, Produkte und Ergebnisse definiert und schriftlich festgehalten.

Lenkungsausschuss

Der Lenkungsausschuss ist ein dem Projekt übergeordnetes Entscheidungsgremium, an welches der Projektleiter berichtet. Funktion des Lenkungsausschusses sind Projektkontrolle und Projektsteuerung.

Lesson Learned

Lesson Learned stellt die im Projekt gesammelten Erfahrungswerte dar. Sie werden zusammengetragen, um zukünftige Vorgehensweisen zu optimieren, und stellen im Unternehmen damit einen wertvollen Erfahrungsschatz dar. Lesson Lerned umfasst erkannte Fehler und Risiken wie auch Chancen der bisherigen Arbeit.

Linienbasierte Organisation

In der linienbasierten Organisation verfügt nicht der Projektleiter, sondern dessen Vorgesetzter bzw. das Linienmanagement über die fachliche und disziplinarische Weisungs- und Entscheidungsbefugnis bezüglich des Projekts. Der ProjektleiterErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. besetzt eine beratende Stabsfunktion mit koordinierenden Aufgaben.

Matrix-Projektorganisation

In einer Matrix-Projektorganisation teilen sich Linienmanagement und Projektleitung die Zuständigkeiten. Der ProjektleiterErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. verfügt über fachliche, nicht jedoch über disziplinarische Weisungsbefugnisse. Gleichzeitig trägt er die Zielverantwortung für das Projekt.

Meilenstein

Meilensteine sind Zwischenziele eines Projektabschnitts, bzw. Ereignisse von besonderer Bedeutung im Projektverlauf. Sie werden auch als Prüfpunkte definiert. Durch ihre strukturierende Funktion helfen sie dabei, über den gesamten Projektverlauf den Überblick zu behalten. Bei Erreichen eines Meilensteins kann eine Etappe abgeschlossen sein, eine neue Etappe beginnen oder auch eine wichtige Entscheidung getroffen werden. Somit stellen Meilensteine oft kritische Stellen im Gesamtprojekt dar.

Meilensteinplan

Ein Meilensteinplan bildet alle festgelegten Meilensteine des Projekts grafisch in chronologischer Reihenfolge ab, und wird mit Ist- und Soll-Terminen versehen. Terminverschiebungen und ihre Auswirkungen werden mit diesem Werkzeug gut überschaubar.

Mindset, Denkart

Unter dem Mindset wird die Grundeinstellung verstanden, welche persönliche Werte, Glaubenssätze und Prinzipien enthält. Das individuelle Mindset bestimmt, wie der Einzelne sich verhält, wie er agiert und reagiert. Das Mindset wird zu großen Teilen durch Erfahrungen geprägt und durch das Unterbewusstsein bestimmt, es kann jedoch auch bewusst trainiert und verändert werden.

Minimum Marketable Feature (MMF)

Minimum Marketable Feature ist das kleinstmögliche Paket an Funktionen, welche realisiert sein müssen, um dem Kunden einen bedeutenden Mehrwert zu bieten. Es ist damit eine schnell umsetzbare Position, die einzeln vermarktbar ist.

Minimum Marketable Product (MMP)

Das Minimum Marketable Product ist das vermarktungsfähige Produkt in seinem kleinstmöglichen Umfang. Es ist voll funktionsfähig, verfügt jedoch über noch eingeschränkte Funktionen im Vergleich zur geplanten Endversion. Die verfolgte Strategie dahinter ermöglicht eine besonders schnelle Markteinführung neuer Produkte.

Minimum Viable Product (MVP)

Das Minimum Viable Product ist ein testfähiges Produkt mit kleinstmöglichem Umfang, welches ein maximum an Erfahrungswerten ermöglicht. Durch Nutzerfeedbacks kann bei diesem Produkt schon in einer frühen Entwicklungsphase Einfluss auf die weitere Entwicklung genommen werden.

Mittelflussrechnung

Die Mittelflussrechnung stellt alle liquiden Mittel in Form von Geldeingängen wie auch -abflüssen dar.

MuSCoW

Mittels der MuSCoW-Methode kann eine Priorisierung von Anforderungen vorgenommen werden:

  • Must have (muss vorhanden sein)
  • Should have (sollte vorhanden sein)
  • Could have (kann vorhanden sein)
  • Won’t have (wird nicht berücksichtigt)

Netzplandiagramm

Das Netzplandiagramm ist eine Ablaufdarstellung, eine grafische Darstellung der Anordnungsbeziehung verschiedener VorgängeErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Es stellt die Abhängigkeiten der Vorgänge heraus und kann genutzt werden, um den kritischen PfadErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. zu identifizieren.

Pain-Gain-Map

Über eine Pain-Gain-Map wird dargestellt, welche Dinge einer Person Schwierigkeiten (Schmerz) oder Freude (Gewinn) bringen.
Prime Directive, Oberste Direktive
„Wir gehen davon aus, dass alle Beteiligten zu jedem Zeitpunkt nach bestem Wissen, Gewissen und Kenntnisstand gehandelt haben.“ Unter dieser Grundhaltung der Prime Directive oder Obersten Direktive wird eine lösungsorientierte Diskussion auch bei sensiblen Themen angestrebt, die ohne Schuldzuweisungen auskommt.

PERT

PERT ist die Abkürzung für „program evaluation and review technique“ und bezeichnet eine Methode der Netzplantechnik. Zeit oder Aufwand können mit dieser Methode im Projektmanagement optimistisch, pessimistisch und realistisch geschätzt werden.

Pflichtenheft

Das Pflichtenheft wird in der Regel durch den Auftragnehmer erarbeitet und beinhaltet den detaillierten Projektplan für eine zu erbringende Leistung. Das Pflichtenheft bildet eine vertraglich bindende Grundlage für das Projekt.

PMO

Abkürzung für „Project Management Office“. Das PMO ist eine übergeordnete organisatorische Abteilung, welche im Unternehmen zuständig ist für die zentrale Steuerung aller Projekte. Es unterstützt mit seinen vielfältigen Aufgaben in der Planung, im Management und in der Überwachung des Projekts alle Ebenen des Projektteams. Das PMO entwickelt außerdem unternehmenseigene Projektstandards und überprüft deren Einhaltung.

Product Backlog

Der Product Backlog ist eine dynamische Liste aller Anforderungen an das zu erstellende Produkt. Der Product OwnerErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. ist für den Product Backlog zuständig. Er priorisiert die Anforderungen, pflegt den Backlog über die gesamte Projektlaufzeit und entwickelt ihn weiter.

Product Backlog Item (PBI), Product Backlog-Eintrag

Jede im Product Backlog festgehaltene Anforderung ist ein Product Backlog Item, unabhängig von ihrer Größe.

Product Backlog Refinement

Im kontinuierlichen Prozess des Product Backlog Refinement („Verfeinerung“) wird der Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. gepflegt und weiterentwickelt. Product OwnerErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. und Development Team arbeiten dabei an den Product Backlog ItemsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., indem diese spezifiziert, bewertet und nach Priorität geordnet werden. So vorbereitet, lassen sie sich anschließend zum Sprint PlanningErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. nutzen.

Product Owner

Der Product Owner ist eine festgelegte Rolle im Projektteam, eine einzelne Person, welche die Produktverantwortung trägt. Der Product Owner stellt die Verbindung zwischen Development Team und den Fachbereichen her. Er ist unter anderem zuständig und verantwortlich für den Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Projekt

Als Projekt wird ein zeitlich begrenztes Unterfangen bezeichnet, welches von einem dafür eingesetzten Team bearbeitet wird. Es wird durchgeführt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, eine Leistung oder ein Produkt zu liefern oder um eine bestimmte Lösung zu entwickeln. Ein Projekt verfügt über definierte Größen von monetären und personellen Ressourcen und bewegt sich in einem festgelegten Zeitrahmen.

Projektauftrag

Der Projektauftrag stellt die Autorisierung zur Projektdurchführung dar, er bildet damit die formale Grundlage für den Projektbeginn. Meist erfolgt der Projektauftrag nach Initiierung des Projektes und vor der Projektplanung. Er enthält Angaben zum Ziel des Projekts, seinen Kernpunkten und Bedingungen sowie den verschiedenen Befugnissen und Zuständigkeiten innerhalb des Projektteams.

Projektabschluss

Der Projektabschluss bildet den organisatorischen Endpunkt des Projekts. Alle das Projekt betreffenden Tätigkeiten sind bei Projektabschluss beendet, es gibt ein Ergebnis, zugehörige Kostenstellen sind abgeschlossen und das Team ist von seinen entsprechenden Aufgaben entbunden.

Projektabschlussdokumente

Die Projektabschlussdokumente stellen eine Zusammenfassung des Projektverlaufes und seiner Ergebnisse dar. Auch bei Abbruch des Projekts bzw. Nichterreichung des ursprünglichen Ziels werden dieser Umstand und die Gründe dafür dokumentiert.

Projekt Canvas

Projekt oder Project Canvas ist ein Kommunikationswerkzeug, welches auf Basis einer klar strukturierten Vorlage die elementaren Bestandteile eines Projektes übersichtlich visualisiert. Insbesondere interdisziplinäre Teams profitieren von einem Projekt Canvas, indem schnell ein gemeinsames Verständnis für komplexe Projekte erlangt werden kann.
Siehe auch CanvasErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Projektlebenszyklus

Jedes Projekt durchläuft auf seinem Lebensweg von der Projektinitiierung bis zu seinem Abschluss eine Folge bestimmter Phasen. Der Begriff Projektlebenszyklus bezeichnet die Gesamtheit dieses Ablaufes.

Projektleiter (Projektmanager)

Der Projektleiter trägt die Verantwortung für die Zielerreichung des Projekts. Je nach Unternehmen und Projekt können seine Aufgaben unterschiedlich ausfallen – grundsätzlich ist er für operative Planung, Organisation und Steuerung des Projektes zuständig, kann über Ressourcen verfügen und trägt Weisungsbefugnisse gegenüber den Mitarbeitern im Projekt.

Projektmanagement-Handbuch

Im Projektmanagement-Handbuch sind grundlegende Vorgaben für das unternehmensinterne Projektmanagement zusammengefasst. Es enthält unter anderem Regelungen zu Standards, Instrumenten und Methoden welche in Unternehmensprojekten berücksichtigt werden sollen.

Projektmanagement-Plan

Der Projektmanagement-Plan soll alle Fragen zum genauen Vorgehen im Projekt beantworten. Er beschreibt die planmäßigen Maßnahmen in allen steuerungsrelevanten Bereichen im Projekt, seiner Ausführung, Verwaltung und Überwachung.

Projektmitarbeiter

Bei Projektmitarbeitern handelt es sich um Rollen im Projektmanagement. Sie übernehmen die Bearbeitung ihnen zugewiesener Arbeitspakete und verantworten diese gegenüber dem ProjektleiterErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Projektmitarbeiter sind meist nicht nur ausführend tätig, sondern wirken auch in der Planung und Steuerung des Projektes mit und unterstützen den Projektleiter mit ihrem Fachwissen.

Projektphase

Projektphasen teilen ein Projekt in Abschnitte und bilden damit eine Struktur in seinem Ablauf. Die einzelnen Phasen werden grundsätzlich nacheinander durchlaufen.

Projektstrukturplan

Der Projektstrukturplan (PSP) ist eine vollständige grafische Darstellung aller Arbeitspakete und ihrer Zugehörigkeiten innerhalb des Projektes.

Prozessorganisation

Die Prozessorganisation stellt eine Unternehmens-Organisationsform dar. Im Zentrum steht dabei die Optimierung der verschiedenen Geschäftsprozesse, bzw. der Kernprozesse, um einen optimierten Ablauf und damit eine Qualitätssteigerung der Ergebnisse zu erreichen. Die Aufteilung von Kompetenzen wird in der Prozessorganisation an den identifizierten Geschäftsprozessen ausgerichtet.

PSP-Element

Das PSP-Element ist ein einzelnes Element des ProjektstrukturplansErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Es kann sich dabei beispielsweise um ein Teilprojekt, eine Teilaufgabe oder ein ArbeitspaketErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. handeln.

Puffer

Puffer werden von der Projektleitung während der Planungsphase einkalkuliert, um unvorhersehbare Ereignisse abfangen zu können, ohne dabei Zielvereinbarungen zu gefährden. Es kann sich dabei um finanzielle, zeitliche wie auch personelle Puffer handeln und das gesamte Projekt oder nur Teile davon betreffen.
Siehe auch TerminspielraumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

PSP-Verzeichnis

Das PSP-Verzeichnis ergänzt die grafische Darstellung des ProjektstrukturplansErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Es enthält für alle Arbeitspakete nähere Beschreibungen, welche neben ihrer Leistungsbeschreibung auch Zuständigkeiten und MeilensteineErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. aufzeigen.

Qualitätsaudit

Im Projektmanagement wird unter Qualitätsaudit die Überprüfung der Umsetzung von Qualitätsstandards verstanden. Hierfür wird die Arbeit des Qualitätsmanagements in der Regel durch eine externe, neutrale Person begutachtet und bewertet.

RACI-Diagramm

Das RACI-Diagramm ist eine grafische Darstellung, anhand derer sich schnell erkennen lässt, welche Aktivitäten im Projekt welcher Rolle zuzuordnen sind. RACI steht für:

Responsible: Bei wem liegt die Verantwortlichkeit für die Durchführung?
Accountable: Wer trägt die Gesamtverantwortung und ist rechenschaftspflichtig?
Consulted: Wer wird zur Beratung hinzugezogen?
Informed: Wer wird über Ergebnisse informiert?

Referenzstory

Zur Referenzstory kann eine User StoryErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. gemacht werden, nachdem sie von einem Schätzteam gemeinsam mit einer mittleren Größe bewertet wurde. Mit dieser Referenz kann anschließend die Schätzgröße anderer User Storys verglichen werden. Je größer eine verglichene Story ist, desto mehr weicht sie von der Referenzstory ab, und umso mehr büßt ihre Schätzung an Genauigkeit ein.

Reine Projektorganisation

Die reine Projektorganisation ist eine Organisationsform in Unternehmen. Der Projektleiter verfügt hierbei über alle projektbezogenen Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse sowie über disziplinarische Befugnisse den Projektmitarbeitern gegenüber. Die Arbeitskraft der Projektmitarbeiter ist bei einer reinen Projektorganisation unternehmensintern nur dem jeweiligen Projekt zugeordnet, das Projekt ist damit nahezu unabhängig vom Unternehmen.

Release

Ein Release (zu Deutsch: Freigabe) ist ein neues oder geändertes Produkt, welches an Kunden zur Nutzung ausgeliefert wird.

Release Burndown

Das Release Burndown wird als Grafik dargestellt. Es veranschaulicht den Arbeitsaufwand der einzelnen SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. in Relation zur verbleibenden Zeit bis zum ReleaseErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Mithilfe des Release Burndown Charts kann so überwacht werden, ob die Freigabe planmäßig oder verspätet erfolgen wird.

Release Sprint

Release Sprints beinhalten die abschließenden Arbeiten für ein ReleaseErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. in einem separaten SprintErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Da grundsätzlich jedoch jeder Sprint ein InkrementErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. erzeugen sollte, ist diese häufig angewandte Praxis umstritten.

Ressourceneinsatzplan

Mit dem Planungsinstrument Ressourceneinsatzplan wird ersichtlich gemacht, wann genau im Projekt welche Ressource (beispielsweise Personal, Hardware, Material) benötigt wird.

Ressourcenkalender

Der Ressourcenkalender wird für die Erstellung des ##Ressourceneinsatzplans## benötigt. An ihm lässt sich ablesen, wann und für wie lange die einzelnen Ressourcen dem Projekt zur Verfügung stehen.

Retromat

Die Webseite Retromat gibt eine zufällige Auswahl an Vorschlägen für RetrospektivenErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. aus, und dient damit als Anregung für die Retrospektiven-Planung.

Retrospektive

Retrospektive bedeutet Rückblick.
Im agilen Projektmanagement handelt es sich hierbei um ein Teammeeting am Ende jedes SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., bei dem das Team zurückblickt um aus dem beendeten Sprint zu lernen. Im Fokus steht die Zusammenarbeit, es wird gemeinsam reflektiert, an welchen Stellen Dinge gut gelaufen sind und wo Maßnahmen zur Verbesserung umgesetzt werden können.

Return on Investment

Der Return on Investment, kurz ROI (zu Deutsch Kapitalrendite) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Er stellt dar, wie erfolgreich eine Investition im Verhältnis zum erwirtschafteten Gewinn ist.

Review

Review bedeutet übersetzt Rezension.
Es handelt sich dabei um eine bewertende Betrachtung in Form einer Besprechung. Es kann beispielsweise um die Ergebnisse eines (Teil-) Projekts gehen, um einen abgeschlossenen Sprint oder um ein Produkt.

Risikocontrolling

Aufgabe des Risikocontrollings ist die fortlaufende Analyse, Überwachung und Steuerung möglicher sowie akuter Risiken.

Risikomanagement

Ziel des Risikomanagements im Projekt ist es, mithilfe verschiedener Prozesse und Tools potentielle Risiken frühzeitig zu identifizieren und den Umgang mit ihnen zu organisieren.

Scope

Scope bedeutet Umfang.
Im Projektmanagement bezeichnet es den Gesamtumfang des Projekts.

Scope Creep

Scope bedeutet übersetzt Umfang, Creep bedeutet schleichen. Scope Creep ist eine schleichende Erweiterung des ursprünglichen Projekt-Leistungsumfanges. Da es sich um eine Planabweichung handelt, zieht der Scope Creep einen größeren Ressourcenverbrauch und / oder zeitliche Verschiebungen nach sich.

Scrum

Scrum wurde von Ken Schwaber und Jeff Sutherland in den 1990er Jahren entwickelt, der anleitende Scrum GuideErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. steht frei zum Download verfügbar. Ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammend, ist Scrum heute einer der bekanntesten agilen Ansätze. Der Begriff Scrum (Englisch für Gedränge) leitet sich aus den täglich stattfindenden, kurzen Teammeetings ab, die zur genseitigen Information und Abstimmung über das Projekt dienen.

Scrum Guide

Der Scrum Guide beschreibt die agile Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., er steht online zum Download zur Verfügung. Der Guide wird fortlaufend gepflegt und aktualisiert.

Scrum Master

Der Scrum Master ist eine der drei RollenErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. der agilen Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. In dieser Rolle trägt er die Verantwortung für die richtige Umsetzung der Methode. Er fungiert als Vermittler zwischen den verschiedenen Rollen und als Berater und Unterstützer des Teams hinsichtlich deren Kompetenz und Zusammenarbeit. Er hält Hindernisse im Blick, und sorgt dafür, dass alle Beteiligten effektiv und ohne Störungen arbeiten können.

Scrum-Rollen

Der Scrum GuideErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. definiert drei Rollen im agilen Projektumfeld:
Product OwnerErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., Scrum MasterErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., Development Team (Entwicklungsteam).

Scrum-Team

Das Scrum-Team besteht aus der Gesamtheit der Scrum-Rollenträger Product OwnerErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., Scrum MasterErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. und Development Team.

7-Ps Framework

James Macanufo stellte die 7P für die Vorbereitung von zielführenden Meetings und Workshops auf:
• Purpose – Welchem Zweck dient das Meeting?
• People – Wer soll dabei sein und welche Rollen werden übernommen?
• Product – Was genau soll das Ergebnis sein und wie dient dieses Ergebnis dem Zweck des Meetings?
• Process – Wie sollen Agenda und Vorgehensweise aussehen?
• Pitfalls – Welches sind mögliche Fallstricke und wie können diese umgangen werden?
• Preparation – Welche Vorbereitungen sind sinnvoll, sollen die Teilnehmer etwas vorbereiten?
• Practical Concerns – Logistik: Wann und wo, benötigtes Equipment, Verpflegung, …

Signifcant Objective, „Übergeordnetes Ziel“

Das Signifcant Objective (zu Deutsch: Übergeordnetes Ziel) formuliert aus betrieblicher oder aus Sicht des Kunden das Ziel, welches durch das nächste ReleaseErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. angestrebt wird. Die Idee entstand als Lösungsansatz für die Diskussion um die Unterschiede von MVP (Minimum Viable Product)Erläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden., MMF (Minimum Marketable Feature)Erläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. und MMP Minimum Marketable Product)Erläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Skalieren

Skalierung ist eine veränderliche Größenordnung. Der Begriff wird in der Wirtschaft häufig in Verbindung mit der Erweiterung von Geschäftsprozessen genutzt. So kann beispielsweise eine (meist stark automatisierte) Produktion skaliert und damit mehr Umsatz erzielt werden. Bei einer Skalierung des Scrum TeamsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. werden mehrere Teams für die Arbeit an einem größeren Projekt eingesetzt.

SMART

Kriterien für die Definierung von (Projekt-) Zielen:

Specific – spezifische Definition des Soll-Zustandes bzw. des Ziels
Measurable – messbare Parameter bzw. Zahlen
Accepted – akzeptiertes, angemessenes Ziel aus Sicht des Projektteams
Reasonable – realistisches Ziel unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen
Time Bound – terminiertes Ziel mit klarer Frist

Speed Boat

Speed Boat (Schnellboot) -Spiele oder -Workshops können unterschiedlich motiviert sein. Im Allgemeinen werden sie eingesetzt, um in Teamarbeit bildlich gesprochen „Antriebsmotoren“ und mögliche „Bremsklötze“ zu erarbeiten, aufgrund derer das Projekt (Boot) schneller oder langsamer ans Ziel kommt.

Sprint

Sprints sind zentrale Elemente in der Methode ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Es handelt sich dabei um zeitlich begrenzte Arbeitsabläufe, in denen das Development Team ein vorgegebenes Projekt-Zwischenergebnis, ein InkrementErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. erarbeitet. Sprints haben eine vorab festgelegte Dauer von meist einer bis vier Wochen und bauen aufeinander auf.

Sprint Backlog

In einen Sprint Backlog werden alle aus dem Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. stammenden Einträge übernommen, welche im nächsten Sprint bearbeitet werden. Die Einträge werden dafür um alle für das SprintzielErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. notwendigen Zusatzinformationen erweitert. Der Sprint Backlog wird durch das Development Team gepflegt.

Sprint Board, Sprintwand

Das Sprint Board ist eine visuelle Hilfe für die Sprintplanung, ähnlich dem Kanban-BoardErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Sprint Goal, Sprintziel

Das Sprintziel formuliert das zu erzeugende InkrementErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. – das gewünschte Ergebnis eines SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. – welches sich aus dem zugrunde liegenden Sprint BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. ergibt.

Sprint Null / Sprint 0

Der Sprint Null wird den eigentlichen SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. vorangestellt. Er dient dazu, die richtigen Arbeitsbedingungen für die folgenden Sprints zu schaffen. Dabei werden beispielsweise Ausstattung der Arbeitsplätze, Anforderungen an Hard- und Software und benötigte Materialien bedacht.

Sprint Planning

Das Sprint Planning ist ein Meeting des Scrum-TeamsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. zu Beginn eines SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Während dieses Meetings wird das Ergebnis (InkrementErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.) des Sprints, das SprintzielErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. sowie der Sprint BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. definiert.

Sprungfolge

Die Sprungfolge (auch Anfang-Ende-Beziehung) ist eine Anordnungsbeziehung zwischen zwei Vorgängen im Projekt und drückt ihre Abhängigkeit zueinander aus. Bei der Sprungfolge kann der Nachfolger nicht beendet werden, wenn der Vorgänger noch nicht begonnen wurde.

Stakeholder

Stakeholder ist im Projekt eine Einzelperson oder eine Gruppe, welche aktiv im Projekt eingebunden ist oder durch seine Ergebnisse bzw. seinen Verlauf beeinflusst wird, und damit ein berechtigtes Interesse am Projekt hat.

Stakeholder-Analyse

Die Stakeholder-Analyse wird zu Beginn eines Projektes durchgeführt. Sie soll aufzeigen, wer zu den internen und externen Stakeholdern gehört und was ihre jeweiligen Interessen, Erwartungen und Befürchtungen sind, um diese im weiteren Verlauf zu berücksichtigen.

Standup-Meeting

Standup-Meetings sind möglichst täglich stattfindende, kurze Teammeetings, welche im Stehen abgehalten werden.
Siehe auch Daily ScrumErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Stand-ups

Stand-ups oder Stand-up Meetings sind möglichst täglich stattfindende, kurze Besprechungen des Projektteams, welche im Stehen abgehalten werden.

Story Map

Story Mapping ist eine Visualisierungsmethode zur Darstellung von Anforderungen. Mit ihrer Hilfe wird eine größere Menge von Einträgen im BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. (User StorysErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. und EpicsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.) übersichtlich dargestellt. Die Visualisierung macht zeitliche Abläufe, Zusammenhänge und Abhängigkeiten deutlich, und zeigt Lücken im Backlog.

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse ist eine Technik der strategischen Unternehmensplanung, welche auch auf Projekte angewendet werden kann. Sie soll die aktuellen Stärken und Schwächen, sowie bestehende Chancen und Gefahren des analysierten Unternehmens, Projekts oder Prozesses herausarbeiten.
SOWOT steht für:

Strengths (Stärken)
Weaknesses (Schwächen)
Opportunities (Chancen)
Threats (Gefahren)

Darstellung SWOT-Analyse

Technische Projektleitung

Die technische Projektleitung bezeichnet eine Führungsrolle, welcher ein Team mit technischen Aufgaben unterstellt ist. Die Person in dieser Rolle verfügt in der Regel persönlich über technisches Fachwissen.

Teilprojektleiter

Ein Teilprojektleiter verantwortet ein Teilprojekt und dessen Ziel. Er verfügt über die entsprechenden Entscheidungsbefugnisse, sowie über Weisungsbefugnisse gegenüber den zu diesem Teilprojekt zugeordneten Mitarbeitern.

Terminspielraum

Der Terminspielraum stellt einen zeitlichen Puffer im Projekt dar. Das Projektmanagement plant mit Terminspielräumen zusätzliche Zeitspannen ein, um außerplanmäßige Vorkommnisse abfangen und termingerecht liefern zu können.

Timebox

Die Timebox ist eine zeitliche Vorgabe für die maximale Dauer von Meetings und SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Trendanalyse

Mithilfe der Trendanalyse werden Zukunftsprognosen erstellt. Daten von zurückliegenden, ähnlichen Projekten werden dazu analysiert, und unter Berücksichtigung aktueller Gegebenheiten eine wahrscheinliche zukünftige Entwicklung berechnet.

User Story

Eine User Story beschreibt in kurzen Sätzen die Erwartungshaltung eines Anwenders an das fertige Produkt, bzw. die an das Produkt gestellten Anforderungen. Die Formulierung ist in natürlicher Sprache ausgedrückt und folgt dem Muster „Als … möchte ich …, damit …“.

User Story Backlog

Synonyme für Product BacklogErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden..

Velocity

Velocity (zu Deutsch „Geschwindigkeit“) bezeichnet die individuelle Geschwindigkeit eines Scrum-TeamsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden. in Bezug auf die bewältigte Arbeitsmenge pro SprintsErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Im Verlauf des Projekts ergibt sich ein Durchschnitt, welcher zur weiteren Planung genutzt werden kann.

Vorgang

Vorgänge sind die Einzelelemente von ArbeitspaketenErläuterungen zu diesem Begriff sind ebenfalls im Glossar zu finden.. Jeder Vorgang hat einen definierten Anfangs- und Endtermin sowie eine festgelegte Dauer.