| Über uns
DE | EN       Kontakt
Logo Solution Elements
Logo Solution Elements
Beitragsbild: Projekmanagemen Wissen 6
Projektmanagement

Serie: Projektmanagement Wissen #6

Was ist eigentlich…?

Sie sehen sich in Ihrer Firma mit einem Projekt oder einem Veränderungsvorhaben konfrontiert und finden sich im spezifischen Vokabular schwer zurecht? Wir erläutern Ihnen regelmäßig wichtige Stichworte rund um das Thema Projektmanagement.

 

3 Stichworte zum Thema “Projektmanagement”

 

Balanced Scorecard

Die Balanced Scorecard ist ein Managementwerkzeug, das die strategischen Ziele einer Organisation in Leistungsziele umwandelt. Dabei werden diese Leistungsziele gemessen, überwacht und gegebenenfalls geändert, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele der Organisation erreicht werden.
Eine Schlüsselprämisse des Balanced Scorecard-Ansatzes ist, dass die Kennzahlen der Finanzbuchhaltung, die Unternehmen üblicherweise zur Überwachung ihrer strategischen Ziele verwenden, nicht ausreichen, um die Unternehmen auf Kurs zu halten. Die Finanzergebnisse geben Aufschluss darüber, was in der Vergangenheit passiert ist und nicht, wohin das Unternehmen sich entwickelt.
Das Balanced-Scorecard-System zielt darauf ab, dem Management einen umfassenderen Überblick zu bieten, indem finanzielle Kennzahlen durch zusätzliche Kennzahlen ergänzt werden, die die Leistung in Bereichen wie Kundenzufriedenheit und Produktinnovation messen. Der Balanced Scorecard-Ansatz als System wurde erstmals 1992 in einem von Harvard Business Review veröffentlichten Artikel von Robert S. Kaplan und David P. Norton vorgestellt.

Vier Balanced-Scorecard-Perspektiven

Der Balanced Scorecard-Ansatz untersucht die Leistung des Unternehmens aus vier Perspektiven:

  • Finanzanalyse, was die Messgrößen wie Betriebsergebnis, Umsatzwachstum und Kapitalrendite umfasst.
  • Kundenanalyse, bei der die Kundenzufriedenheit und -bindung berücksichtigt wird.
  • Interne Analyse, die untersucht, wie Geschäftsprozesse mit strategischen Zielen verknüpft werden.
  • Lern- und Wachstumsanalyse, bei der die Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter sowie die Leistung des Informationssystems bewertet werden.

Laut Kaplan und Norton vereint die Scorecard unterschiedliche Elemente der wettbewerbsorientierten Agenda eines Unternehmens in einem einzigen Bericht. Außerdem müssen Manager alle wichtigen operativen Kennzahlen zusammenfassen, um zu prüfen, ob eine Verbesserung nicht auf Kosten einer anderen erzielt wurde.

 

 


Perpetual Beta (oder auch: Bananenprinzip)

Perpetual Beta (oder Bananenprinzip) ist das Halten von Software oder eines Systems in der Beta-Entwicklungsphase für einen längeren oder unbestimmten Zeitraum. Es wird häufig von Entwicklern verwendet, wenn sie weiterhin neue Funktionen veröffentlichen, die möglicherweise nicht vollständig getestet wurden. Perpetual Beta-Software wird nicht für unternehmenskritische Maschinen empfohlen. Für viele Betriebssysteme ist dies jedoch ein viel schnellerer und flexiblerer Ansatz für Entwicklung, Testing und Bereitstellung.

Anwender werden quasi als Mitentwickler betrachtet und die frühzeitige Veröffentlichung und das regelmäßige Bereitstellen von neuen Funktionen stehen im Vordergrund. Dieses Prinzip wurde auch bei bekannten Anwendungen wie Google Maps oder Flickr über Jahre verwendet.

 


Best Practice

Als Best Practice bezeichnet man eine Technik oder Methodik, die durch Erfahrung und Forschung zuverlässig zum gewünschten Ergebnis geführt hat. Die Verpflichtung, die besten Praktiken in jedem Bereich anzuwenden, ist die Verpflichtung, das gesamte Wissen und die zur Verfügung stehenden Technologien einzusetzen, um den Erfolg sicherzustellen. Der Begriff wird häufig in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildungssystem, Projektmanagement, Hardware- und Softwareproduktentwicklung und anderen Bereichen verwendet. Im Projektmanagement sind Aspekte wie ein Projekt-Kickoff, Projektplanung und das frühzeitige Erkennen von Risiken durch ein entsprechendes Risikomanagement bewährte Vorgehensweisen – Best Practices.

 

Hier geht’s zu Teil #5 der Serie <> Hier geht’s zu Teil #7 der Serie

 

 

Tags:Erfolg, Methoden, Wissen


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /www/htdocs/w01296ca/solution-elements.de/wp-includes/post-template.php on line 316
7 Phasen der Veränderung nach Streich

7 Phasen der Veränderung nach Streich

Veränderung ist ein Prozess und verläuft in verschiedenen Phasen. Dies haben einige Change-Modelle gemeinsam. Streich, und ursprünglich im Rahmen der Trauerberatung auch Kübler-Ross, betrachten den Veränderungsprozess in Phasen.

Lesen

Funktionieren Sprints auch für Veränderungsprojekte?

Funktionieren Sprints auch für Veränderungsprojekte?

Überall hören wir die Buzzworte „Scrum“ und „Agilität“ und doch wird in organisationalen Veränderungsprojekten häufig noch sehr klassisch vorgegangen: Der Analyse folgt die Planung und dieser die Umsetzung von Aktivitäten, um am Schluss zu evaluieren, ob es Wirkung hatte.

 

Wie können wir Sprints im Veränderungsmanagement nutzen?

Vorab eine Kurzdefinition: Scrum-Projekte gehen inkrementell vor. Einzelne Inkremente dauern normalerweise 30 Kalendertage und heißen Sprints. Ziel eines jeden Sprints ist die Entwicklung eines funktionierenden Inkrements, welches dem Auftraggeber vorgestellt wird. Wenn sich das Team mehr Aufgaben vorgenommen hatte, als es letztlich im Sprint geschafft hat, dann wird der Sprint nicht verlängert, sondern nach dem Sprint gemeinsam reflektiert, woran es gelegen haben könnte. So lassen sich Folgesprints treffender planen. Die Teams sind meist nach Bedarf cross-funktional zusammengestellt.

 

Soweit so gut! Übertragen wir das auf ein Veränderungsprojekt, wie zum Beispiel der Reorganisation eines Unternehmens. Als Basis – unabhängig ob wir uns in einer klassischen, hybriden oder agilen Welt befinden – muss immer die Ausgangssituation so klar wie möglich sein und das Zielbild, welches erreicht werden soll ebenso. Ausgangssituation bedeutet, dass wir einen Überblick brauchen, wo wir starten, welche vorherigen Veränderungen vielleicht noch gar nicht verdaut sind oder sogar noch parallel laufen. Das Zielbild sollte greifbar machen, was soll nach der Veränderung ganz konkret anders sein. an unserem Beispielprojekt der Reorganisation heißt das, welche Struktur soll umgesetzt werden, welche Rollen mit welchen Verantwortlichkeiten gibt ist, welche Prozesse oder Schnittstellen sind davon wie betroffen und wir soll die Zusammenarbeit gestaltet werden usw. Woran sehen und spüren wir in der neuen Zukunft, dass wir das Veränderungsprojekt umgesetzt haben? Zwischen den beiden Polen heute und Zukunft findet der Veränderungsprozess mit diversen Maßnahmen statt. Im Veränderungsprozess kann es hilfreich sein, wenn funktions- und hierarchieübergreifende Veränderungsteams für eine befristete Dauer zusammen an einem Teilthema arbeiten. Auch hier gilt es zu beachten, dass nach jedem Sprint etwas „produktives“ entstanden sein muss. Das iterative Vorgehen gewährleistet, dass das Veränderungsteam immer wieder in Resonanz zur Organisation geht, um zu prüfen, was funktioniert bzw. was als nächstes benötigt wird. Die übergreifende Beteiligung ermöglicht Mitarbeiter zu involvieren und aktiven Mitgestaltern zu machen, ohne dass diese dauerhaft für das Thema Veränderungsmanagement abgestellt sein müssen. Die Anwendung der Working-out-Loud-Methodik lässt sich hierbei hervorragend anwenden, indem die Ergebnisse der Scrum-Teams berichtet werden und „kleine“ Erfolge regelmäßig sichtbar werden.

 

Die agilen Rollen des Scrum-Masters und des Product Owners sind hierbei äußerst sinnvoll:
Der Scrum-Master räumt Hindernisse für das Scrum-Change-Team aus dem Weg, unterstützt kommunikativ und moderierend.
Der Product Owner klärt regelmäßig, ob das Verständnis von Ausgangssituation und Zukunftsbild seitens des Auftraggebers (Geschäftsführung / Management) noch richtig sind oder ob sich vielleicht Aspekte geändert haben oder welche dazu gekommen sind.

 

Schaugrafik agiler Change-Prozess

 

Lesen

Blended-Learning – Nichts Neues, funktioniert aber!

Blended-Learning – Nichts Neues, funktioniert aber!

Blended Learning ist nach einigen Jahren Verdrängung durch mobile Learning, Game Based Learning und VR-Learning mal wieder in aller Munde. Wie kommt das eigentlich und warum ist Blended Learning einfach nicht kleinzukriegen?

Lesen